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Perun
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North Korea's Weird New Navy - New Destroyers & A North Korean Blue Water Navy?
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Weapons and Systems

Nordkoreas Marineambitionen: Ein Verständnis ihrer neuen Zerstörer

Erkunden Sie Nordkoreas aufstrebende Marineentwicklungen mit Fokus auf ihre neuen Zerstörer und die strategischen Auswirkungen für ihre Marine.

Die Marineambitionen Nordkoreas haben eine dramatische Wendung genommen, unterstützt durch die Bemühungen zur militärischen Modernisierung, die einen klaren Bruch mit seiner bisherigen Abhängigkeit von veralteten und minimal leistungsfähigen Seestreitkräften signalisieren. In den letzten Jahren haben sich geopolitische Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Partnerschaften verändert, wodurch Pyongyang bedeutende Entwicklungen seiner Marine initiieren konnte. Dazu gehören Bestrebungen, moderne Zerstörer zu produzieren, was offensichtlich darauf abzielt, eine Präsenz als Blauwasserflotte zu etablieren. Perun untersucht diese Veränderungen sowie die damit verbundenen Herausforderungen eingehend.

Ein Überblick über Nordkoreas Marinemodernisierung

Perun beginnt mit der Darstellung des maritimen Machtgefüges in der Asien-Pazifik-Region. Er weist darauf hin, dass in diesem Gebiet die Vereinigten Staaten historisch die dominierende Marinepräsenz sind, mit fortschrittlichen Schiffsklassen wie den Zerstörern der Arleigh-Burke-Klasse. Die langjährige Vormachtstellung der USA sieht sich jedoch wachsender Konkurrenz gegenüber, insbesondere durch die Marine der Volksbefreiungsarmee Chinas, die sich durch die schnelle Produktion moderner Kriegsschiffdesigns auszeichnet. Gleichzeitig haben Japan und Südkorea, bekannt für ihre robusten zivilen Schiffbauindustrien, ihre Kompetenz im Schiffbau unter Beweis gestellt.

Vor diesem Hintergrund ist Nordkoreas plötzlicher Eintritt in die Welt der großen Überwasserkampfschiffe sowohl überraschend als auch mutig. Historisch war die Seemacht Pyongyangs auf veraltete und schlecht ausgestattete Designs aufgebaut, von denen einige aus den 1960er Jahren stammen. Perun beobachtet, dass die Indienststellung von Zerstörern mit einem Gewicht von etwa 5.000 Tonnen einen dramatischen Wandel darstellt, der die Marine der Koreanischen Volksarmee (KPAN) über ihre traditionelle Rolle als Küstenverteidigungsstreitkraft mit Patrouillenbooten und kleinen Raketenfahrzeugen hinausführt. Diese neuen Zerstörer sind mit einer beträchtlichen Anzahl von Vertical Launch System (VLS)-Zellen ausgestattet und übertreffen in Raketenkapazität und Einsatzreichweite sogar einige westliche Fregatten.

Perun betont die Herausforderungen, die mit diesem ehrgeizigen Vorhaben einhergehen. Für ein Land mit einem nominalen Bruttoinlandsprodukt, das eher dem einiger der ärmsten Länder der Welt entspricht, scheint der Versuch, Zerstörer in einer Produktionsrate zu entwickeln, die mit den USA oder anderen Großmächten vergleichbar ist, auf den ersten Blick fragwürdig. Dennoch scheint Pyongyang unbeeindruckt und signalisiert Absichten, in den nächsten fünf Jahren jedes Jahr zwei große Überwasserkampfschiffe zu bauen. Dieses Ziel beinhaltet auch Pläne für ein noch größeres 10.000-Tonnen-Schiff, das als „strategisches Schiff“ bezeichnet wird.

Um zu verstehen, wie solche Entwicklungen möglich wurden, untersucht Perun Nordkoreas sich entwickelnde diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen in den letzten Jahren. Er argumentiert, dass der fortwährende Krieg in der Ukraine hierbei eine entscheidende Rolle gespielt hat. Russlands verstärkter Bedarf an militärischer Ausrüstung hat zu einem erheblichen Waffenhandel zwischen den beiden Ländern geführt, einschließlich Artilleriegeschossen, taktischen ballistischen Raketen und möglicherweise auch Arbeitskräften. Finanziell hat diese Partnerschaft Berichten zufolge Pyongyang Milliarden von Dollar an Deviseneinnahmen verschafft. Politisch hat sie die Durchsetzung internationaler Sanktionen eingeschränkt, da Moskau Nordkorea effektiv vor neuen Strafmaßnahmen im Rahmen des Systems des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen schützt.

Perun hebt auch die Rolle ausländischer Unterstützung hervor, die Nordkoreas technologische Fortschritte vorantreibt. Er zieht Parallelen zu Irans militärischen Fortschritten unter Sanktionen und stellt fest, dass Pyongyang wahrscheinlich russische Expertise genutzt hat, um technische Lücken zu schließen. Ein eindrucksvolles Beispiel ist die offensichtliche Ähnlichkeit zwischen einem russischen Pantsir-M-Luftverteidigungssystem und einem vergleichbaren System, das nun auf einem der neuen nordkoreanischen Zerstörer installiert ist. Er spekuliert, dass die Übertragung solchen Wissens ein bedeutender Beschleuniger für Nordkoreas breitere Bemühungen zur Marinemodernisierung gewesen ist.

Die wirtschaftlichen und politischen Erträge aus der Allianz mit Russland scheinen direkt die Militärausgaben angeheizt zu haben. Anstatt die katastrophalen Lebensstandards in Nordkorea zu verbessern, wurde ein beträchtlicher Teil der Ressourcen des Landes zur Aufrüstung seiner militärischen Ausrüstung eingesetzt. Jahrzehntelang wurde die KPAN weithin als unterfinanzierte Streitkraft mit veralteten Anlagen angesehen, die sich größtenteils aus veralteten Patrouillen- und Torpedobooten, überalterten U-Booten und zwei obsoleten Fregatten zusammensetzte.

Perun erläutert den früheren Zustand der nordkoreanischen Marine und weist darauf hin, dass die Personalzahlen die Größe der Bodentruppen des Landes bei weitem nicht übertreffen. Während die Armee über eine Million Soldaten verfügt, hat die KPAN lediglich 60.000 Angehörige, was ihre sekundäre Rolle in der nationalen Verteidigungsstrategie unterstreicht. Viele ihrer Schiffe waren für moderne Kampfhandlungen ungeeignet, wie etwa die Flotte von Romeo-Klasse-U-Booten, die vor Jahrzehnten von China geerbt und ursprünglich in der Sowjetunion entwickelt wurden. Diese U-Boote setzen veraltete sowjetische Torpedos aus den 1960er Jahren ein, was ihre Kampffähigkeit erheblich einschränkt. Ähnlich basiert Nordkoreas Sammlung von Patrouillenbooten, Raketenbooten, Torpedobooten und schweren Patrouillenbooten auf veralteten Waffensystemen, obwohl sie zahlreich sind. Die Flotte stand sinnbildlich für eine Doktrin, die auf Küstenbelästigung und kleine Schwarmangriffe statt auf anhaltende Blauwasseroperationen fokussiert war.

Jüngste Entwicklungen haben begonnen, diese Erzählung zu verändern. Perun stellt fest, dass Nordkorea begonnen hat, modernere Schiffe in seine Marine zu integrieren, darunter Korvetten der Amnok-Klasse mit verbesserten Sensoren und leichten Waffen-Upgrades. Darüber hinaus weisen Bemühungen zur Nachrüstung von U-Booten für Fähigkeiten zur Abschuss von ballistischen Raketen aus U-Booten (SLBM) auf ein wachsendes Interesse hin, sowohl die strategische Abschreckung als auch die offensive Reichweite zu erhöhen. Die Einführung großer moderner Zerstörer stellt jedoch die markanteste Abkehr von dieser defensiven Haltung dar.

Das Design der neuen Zerstörer Nordkoreas

Der Modernisierungstrend erreicht seinen Höhepunkt mit der Indienststellung von zwei 5.000-Tonnen-Zerstörern: Rümpfe 51 und 52. Perun konzentriert sich auf den ersten dieser Zerstörer, der unter dem Namen Choe Hyon bekannt ist, offiziell in Dienst gestellt wurde und in verschiedenen militärischen Demonstrationen gezeigt wurde. Das Design des Schiffs weist mehrere Merkmale moderner Überwasserkampfeinheiten auf, auch wenn seine Umsetzung nicht ohne erhebliche Mängel geblieben ist.

Als Lenkwaffenzerstörer ist die Choe Hyon stark mit VLS-Zellen (Vertical Launch System) bewaffnet. Interessanterweise identifiziert Perun 88 Zellen, die über das gesamte Schiff verteilt sind: 64 im hinteren Bereich und 24 im vorderen Bereich. Vergleiche mit einem Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse der US-Marine zeigen Unterschiede: Die Choe Hyon verfügt zwar insgesamt über weniger Startröhren, erreicht jedoch eine vergleichbare Dichte, wenn man ihre geringere Größe berücksichtigt. Die VLS-Arrays Nordkoreas enthalten jedoch eine Mischung aus Zelltypen, die wahrscheinlich für unterschiedliche Raketenkonfigurationen angepasst sind. Hinweise aus Raketentests deuten darauf hin, dass einige dieser Zellen schlaglängenfähig sind und in der Lage sind, Marschflugkörper kalt zu starten, während die Funktionalität anderer Zellen weniger klar ist.

Bei offiziellen Demonstrationen nahm die Choe Hyon an militärischen Manövern teil und zeigte ihre Feuerkraft, indem sie eine Reihe von präzisionsgelenkten Munitionen (PGM) ins Meer schoss. Solche Übungen sollten wahrscheinlich sowohl die Fähigkeiten als auch die Entschlossenheit signalisieren, jedoch bleibt die Praktikabilität dieser Bemühungen fraglich. Perun hebt hervor, dass Salvenschüsse teurer Munition in den meisten Marinen aufgrund ihrer erheblichen Kosten selten sind, was Fragen zur langfristigen Finanzierbarkeit solcher Demonstrationen für ein Land mit so begrenztem Budget wie Nordkorea aufwirft.

Die Entwicklung des Zerstörers verlief nicht ohne Probleme. Der Rumpf 52 kippte bei seinem Startprozess im Jahr 2025 berüchtigt um, wurde jedoch schließlich wieder flott gemacht und in Erprobungen genommen. Obwohl die öffentliche Berichterstattung aus Nordkorea seinen „erfolgreichen vertikalen Eintritt“ betonte, deutet das Ereignis darauf hin, dass die Ausweitung der nordkoreanischen Schiffbaukapazitäten noch ein laufender Prozess ist.

Perun reflektiert über die Unwahrscheinlichkeit, dass Nordkorea sein erklärtes Ziel erreichen wird, jährlich zwei große Überwasserkampfschiffe für fünf Jahre zu bauen, insbesondere ohne die Qualität zu opfern oder Abstriche zu machen. Er bemerkt, dass selbst die US-Marine, mit ihren weit überlegenen Ressourcen, eine ähnliche jährliche Zerstörerbauquote erreicht. Die zunehmende Größe der geplanten Schiffe verschärft diese Herausforderungen zusätzlich, da zukünftige „strategische Schiffe“ eine Verdrängung von nahezu 10.000 Tonnen erwartet wird; sie könnten möglicherweise die Größe von Zerstörern der Arleigh-Burke-Klasse übertreffen.

Obwohl sicherlich ehrgeizig, passt dieser Vorstoß auch zu breiteren Bemühungen, die KPAN zu einer glaubwürdigen Hochseemarine zu transformieren. Derzeit liegt der Fokus jedoch auf den ersten beiden Zerstörern, deren fortschrittliche Fähigkeiten einen bedeutenden Fortschritt für die nordkoreanische inländische Schiffbauindustrie darstellen.

Strategische Beweggründe hinter dem Aufbau einer Hochseemarine

Perun bewertet Nordkoreas Ressourcenverteilung zur Entwicklung größerer Überwasserkampfschiffe, insbesondere 5.000-Tonnen-Zerstörer, als eine rätselhafte Entscheidung im Hinblick auf seine strategische Geografie und die bestehenden Herausforderungen. Er weist darauf hin, dass Nordkoreas unmittelbare Bedrohungen von den Nachbarländern Südkorea, den Vereinigten Staaten und Japan ausgehen, die alle über erhebliche Luft- und Marinefähigkeiten verfügen. In diesem Kontext würden die maritimen Sicherheitsanliegen Nordkoreas logischerweise eher einen Schwerpunkt auf Küsten- und Küstenverteidigung als auf Hochseeoperationen legen.

Perun erklärt, dass die Korean Central News Agency (KCNA) angedeutet habe, dass diese neu vorgestellten Zerstörer als Plattformen für die Auslieferung von Nuklearwaffen dienen könnten, speziell durch den Transport von nuklear bestückten Marschflugkörpern. Allerdings kritisiert er diese Wahl und hebt die grundlegenden Nachteile von Überwasserschiffen in dieser Rolle im Vergleich zu ballistischen Raketen-U-Booten (SSBNs) hervor. Während SSBNs aufgrund ihrer Fähigkeit, unter Wasser zu bleiben und schwerer zu entdecken zu sein, eine größere Überlebensfähigkeit bieten, sind Zerstörer eindeutig sichtbar für Satelliten und andere Überwachungstechnologien. Zudem bieten von U-Booten abgefeuerte ballistische Raketen im Vergleich zu Marschflugkörpern von Überwasserschiffen größere Reichweiten und bessere Durchdringungsfähigkeiten.

Für Nordkorea, so Perun, scheint eine Investition in sein bestehendes Programm für U-Boot-gestützte ballistische Raketen (SLBM), das bereits über einige operationelle Elemente verfügt, ein logischeres Vorgehen zu sein, um die nukleare Abschreckung zu stärken. U-Boote sind, sobald sie getaucht sind, schwerer zu bekämpfen und können sich günstiger für Raketenabschüsse positionieren, insbesondere für interkontinentale Angriffe. Ein Überwasserkampfschiff, das dieselbe Mission verfolgen würde, wäre während der Fahrt weit anfälliger für Entdeckung und Zerstörung.

Perun schlägt vor, dass, wenn der Zweck des Aufbaus einer Hochseemarine nicht ausschließlich darin besteht, die nukleare Abschreckung zu erhöhen, dies mit Prestige und einem umfassenderen Signalgebungsansatz zusammenhängen könnte. Für eine stark sanktionierte und isolierte Nation demonstrieren technologisch anspruchsvolle Marinekräfte Ambition und Souveränität. Die Fähigkeit, Marschflugkörper-Salven abzufeuern oder in internationalen Gewässern zu operieren, sendet eine Botschaft von Stärke sowohl an einheimische als auch ausländische Zielgruppen, was entscheidend für ein Regime ist, das darauf angewiesen ist, ein Bild von Macht aufrechtzuerhalten.

Trotzdem bleibt der Analyst skeptisch hinsichtlich der Gesamtpraktikabilität dieser Strategie. Er betont, dass Nordkorea Gefahr läuft, seine begrenzten Ressourcen durch die Verfolgung von Hochseefähigkeiten zu überdehnen, die möglicherweise wenig zu seinen unmittelbaren militärischen Bedürfnissen beitragen. Zudem äußert er Bedenken darüber, ob die Entwicklung solcher Schiffe auf Kosten von Investitionen in effektivere oder praktikablere militärische Mittel geht, wie etwa bodengestützte Raketenanlagen oder verbesserte U-Boot-Plattformen.

Perun argumentiert zudem, dass selbst wenn nordkoreanische Politiker ihre Verfolgung von Hochseefähigkeiten als langfristiges Ziel betrachten, diese Strategie weiterhin fragwürdig bleibt. Der Aufbau und die Wartung einer glaubwürdigen Hochseemarine erfordern in der Regel ein starkes Logistiknetzwerk, eine fortschrittliche Schiffbauinfrastruktur und umfangreiche Ausbildungssysteme für die Besatzungen. Dies sind Bereiche, in denen Nordkorea von seinen regionalen Gegnern deutlich übertroffen wird.

Zusätzlich betont er, dass die Entscheidung die konventionelle Logik militärischer Investitionen kompliziert. Die Ressourcen, die für diese Zerstörer zugewiesen werden, könnten auf kostengünstigere Plattformen gelenkt werden, die besser auf die strategischen Anforderungen der Nation abgestimmt sind. Zum Beispiel könnten verbesserte Fähigkeiten in der Minenkriegsführung, kleine Schnellangriffsschiffe oder weitere Investitionen in landgestützte Raketenanlagen Nordkorea praktischere Möglichkeiten bieten, Macht zu projizieren und seine Interessen zu sichern.

Abschließend stellt Perun fest, dass die Schaffung dieser Zerstörer zwar einen technischen Meilenstein für Nordkorea darstellen mag, ihre strategische Funktion jedoch unklar bleibt. Sowohl als Plattformen für Nuklearauslieferungen als auch als Werkzeuge zur Machtprojektion ist der Nutzen einer Hochseemarine im Kontext der geografischen und wirtschaftlichen Einschränkungen Nordkoreas höchst fragwürdig. Er argumentiert, dass die Entscheidung, in solche Marinekräfte zu investieren, entweder eine Bestrebung zur Stärkung des Prestige des Regimes oder eine Fehlentscheidung in der Verteidigungsstrategie widerspiegeln könnte.

Herausforderungen und Kritik an der nordkoreanischen Marine-Strategie

Perun identifiziert einen wesentlichen Mangel in der Marine-Strategie Nordkoreas: den Schwerpunkt auf den Bau von großen Überwasserkampfschiffen wie Zerstörern, trotz deren Verwundbarkeit und beschränkter strategischer Nützlichkeit. Nordkorea verfügt bereits über straßenbewegliche interkontinentale ballistische Raketen (ICBMs), die weit entfernte Ziele erreichen können, möglicherweise sogar das kontinentale Gebiet der Vereinigten Staaten. Während die operative Kombination dieser Raketen mit nuklearen Sprengköpfen spekulativ bleibt, erscheint die Entwicklung eines einheitlichen Sprengkopfs für diese Raketen im Vergleich zu komplexeren Marschflugkörpern als deutlich machbarer. Diese landgestützten Systeme bieten mehrere entscheidende Vorteile: Kosteneffizienz, existierende Produktionslinien, Überlebensfähigkeit und eine größere Schwierigkeit für Gegner, sie abzufangen.

Perun erklärt, dass ICBMs auf mobilen, stark gepanzerten Transport-Erector-Launchern (TEL) von Natur aus überlebensfähiger sind als Überwasserschiffe, die stationäre Ziele darstellen und durch präventive Angriffe neutralisiert werden können. Er betont auch die praktische Möglichkeit, Täuschkörper-TELs einzusetzen oder sie sogar in improvisierten unterirdischen „Raketenstädten“ zu verstecken, und zieht Parallelen zur iranischen Strategie, befestigte Raketenanlagen als Abschreckungsmittel während vergangener Konflikte zu nutzen.

Darüber hinaus diskutiert Perun die fragliche Praktikabilität von Nordkoreas Schwerpunkt auf großen Kriegsschiffen zum Zweck der Luftabwehr. In einer Region, die von den hochmodernen Raketen- und Luftschlagfähigkeiten Südkoreas und der Vereinigten Staaten dominiert wird, hätte jede nordkoreanische Überwassermarine erhebliche Schwierigkeiten, ihre Einsatzfähigkeit aufrechtzuerhalten. Südkoreas umfangreiches Arsenal an schiffbekämpfenden Raketen, gepaart mit seiner geografischen Nähe, würde solche Kriegsschiffe einem erheblichen Risiko aussetzen. Die überwältigenden Fähigkeiten der Vereinigten Staaten, einschließlich ihrer langreichweitigen und schwer auffindbaren stealthfähigen Anti-Schiffs-Raketen, verschärfen die Herausforderung zusätzlich. Die schiere Diskrepanz in den Fähigkeiten, so Perun, würde die Überwasserschiffe Nordkoreas wahrscheinlich während eines Konflikts unwirksam machen.

Perun beleuchtet auch die jüngere Geschichte und verweist auf Fälle wie die Leistung der iranischen Marine gegenüber der US-amerikanischen Luftmacht während der Konflikte im Nahen Osten. In diesen Fällen wurde die Überwassermarine des Iran trotz ihrer Schutzmaßnahmen schnell und entschieden ausgeschaltet. Laut Perun würde sich die nordkoreanische Flotte einer noch feindseligeren Bedrohungslage gegenübersehen, wodurch Überwasserschiffe auffällige Ziele werden, die aggressiven Angriffen ausgesetzt sind. Er argumentiert, dass Nationen mit finanziellen und technologischen Einschränkungen, ähnlich wie Nordkorea, wie etwa die ehemalige Sowjetunion, diese Dynamik erkannt und asymmetrische Fähigkeiten wie U-Boote und langreichweitige Raketenplattformen gegenüber großen Überwasserflotten bevorzugt haben.

Abschließend deutet Perun an, dass Nordkoreas Entscheidung, erheblich in Zerstörer zu investieren, auf eine grundlegende Fehlanpassung zwischen den militärischen Prioritäten des Landes und seinen operativen Bedürfnissen hinweist. Falls der Schutz des Regimes und die Bereitstellung einer glaubwürdigen Abschreckung das vorrangige Ziel wären, würden günstigere und überlebensfähigere Alternativen, wie U-Boote oder gut versteckte landgestützte Raketensysteme, wesentlich logischere Investitionen darstellen. Stattdessen scheinen diese teuren Schiffe eher für den Einsatz während Friedenszeiten zur Machtprojektion oder zur Stärkung des internationalen Prestiges geeignet zu sein, anstatt eine bedeutungsvolle Nützlichkeit in einem hochintensiven Konflikt zu bieten.

Langfristige Auswirkungen auf die regionale Sicherheit

Perun betont, dass Nordkoreas Wechsel hin zur Entwicklung größerer Überwasserkampfschiffe erhebliche Auswirkungen auf die Sicherheitslage in Ostasien hat. Diese Schiffe, besonders wenn sie mit nuklear bestückten Marschflugkörpern ausgestattet sind, stellen eine bemerkenswerte Eskalation regionaler militärischer Fähigkeiten dar. Unabhängig von ihrer praktischen Effektivität trägt die Symbolik solcher Marineeinheiten zu regionalen Spannungen bei, indem sie die Nachbarländer dazu zwingt, ihre Abschreckungsmaßnahmen weiter zu verstärken.

Perun argumentiert jedoch, dass diese Entwicklungen im weiteren strategischen Kontext kaum in der Lage sind, das Machtgleichgewicht signifikant zu verschieben. Sowohl Südkorea als auch die Vereinigten Staaten verfügen bereits über starke Marine- und Luftstreitkräfte, die das, was Nordkorea einsetzen kann, bei weitem übertreffen. Zudem bedeuten die regionalen Dynamiken mit anderen Akteuren, insbesondere der wachsenden Marine der Volksbefreiungsarmee Chinas, dass Länder wie Südkorea und Japan ohnehin wesentliche militärische Modernisierungen vornehmen. In diesem Umfeld erscheint Nordkoreas neuer Fokus auf Zerstörer, obwohl er für das abgeschottete Königreich einen bedeutenden Sprung darstellt, als unwahrscheinlich, die laufende regionale Verteidigungsplanung auf tiefgreifende Weise zu beeinflussen.

Perun merkt an, dass die Entscheidung, hochkarätige Überwasserkampfschiffe zu verfolgen, zu potenziellen Fehltritten führen könnte. Durch die Konzentration wertvoller Raketensysteme auf Schiffe, die für Gegner relativ leicht zu entdecken und zu bekämpfen sind, reduziert Nordkorea deren Überlebensfähigkeit und Kampfnutzen effektiv. Er schlägt vor, dass regionale militärische Planer die Aussicht, dass Nordkorea knappe Ressourcen auf solche Überwasserschiffe verwendet, sogar begrüßen könnten, da diese im Vergleich zu Alternativen wie fortschrittlichen bodengestützten Raketensystemen, Stealth-U-Booten oder nuklearfähigen ballistischen Raketen weniger effektiv sind.

Indem er das Projekt mit einer „Plan-Zed“-Strategie vergleicht, bezeichnet Perun dieses Unterfangen als militärisch unpraktisch. Während Nordkorea möglicherweise erfolgreich diese Zerstörer bauen könnte, die als symbolische Demonstrationen der Ambitionen des Regimes dienen könnten, machen die Kosten und Risiken ihrer Umsetzung sie zu einer missglückten Allokation begrenzter Ressourcen. Perun schlussfolgert, dass diese Schiffe zwar einen gewissen Prestigewert und lokale militärische Nützlichkeit haben könnten, sie jedoch in einer Region mit überwältigender Anti-Schiffs-Bewaffnung und technologischer Überlegenheit kaum eine entscheidende Rolle spielen dürften. Vielmehr hebt ihre Entwicklung das gleichzeitige Streben des Regimes nach Machtdemonstration, Abschreckung und internationalem Prestige hervor. Dies sei eine ambitionierte und möglicherweise nicht tragfähige Strategie angesichts der begrenzten wirtschaftlichen Basis und Ressourcen des Landes.

:::takeaway Der ehemalige Marineoffizier und Verteidigungsanalyst Perun argumentiert, dass Nordkoreas Bemühungen um eine Marinereform, insbesondere durch große Überwasserkampfschiffe wie Zerstörer, einen bedeutenden technischen Fortschritt darstellen, angesichts der wirtschaftlichen und ressourcentechnischen Einschränkungen des Landes jedoch strategisch unpraktisch seien. Er betont, dass solche Überwasserflotten in der feindseligen maritimen Umgebung der Region verwundbar seien und kommt zu dem Schluss, dass Nordkoreas Investitionen eher von Prestigebestrebungen als von operativer Nützlichkeit getrieben werden könnten. Schlussendlich schlägt Perun vor, dass Fähigkeiten für Blauwasseroperationen kaum eine Verschiebung des Machtgleichgewichts in Ostasien bewirken dürften, wo der militärische Wettbewerb zwischen den Nachbarstaaten bereits intensiv ist. :::

:::faq

Nordkoreas neue Zerstörer und die Frage der Blauwassermarine erklärt

Laut Verteidigungsanalyst Perun sind Nordkoreas neue 5.000-Tonnen-Zerstörer Teil eines umfassenderen Versuchs, eine Blauwasser-Marine zu entwickeln, die in der Lage ist, Macht jenseits der Küstengewässer zu projizieren. Er argumentiert, dass dieser Versuch einen technischen Meilenstein für die Marine der Koreanischen Volksarmee darstellt, gleichzeitig jedoch dessen Praktikabilität in Frage stellt, da große Überwasserschiffe insbesondere in der stark militarisierten Region Asien-Pazifik einer hohen Gefahr durch Entdeckung und Zerstörung ausgesetzt sind.

Analyse zur nordkoreanischen Marine 2026

Perun liefert eine detaillierte Bewertung der nordkoreanischen Marine-Strategie und hebt den Wandel von der Küstenverteidigung hin zu Ambitionen für größere Überwasserflotten mit Blauwasserfähigkeiten hervor. Allerdings kritisiert er die Betonung großer Kriegsschiffe gegenüber überlebensfähigeren und kosteneffizienteren Alternativen wie U-Booten oder landgestützten Raketensystemen, und schlägt vor, dass diese Investitionen eher dem Prestige des Regimes als den unmittelbaren operativen Bedürfnissen des Landes dienen könnten. :::

Was gesagt wurde und wann

Die Punkte, die dieser Artikel anspricht, und der Zeitpunkt in der Aufnahme, an dem sie genannt wurden. Jeder Link öffnet die Aufnahme zu dem entsprechenden Moment.

  • Die Marineambitionen Nordkoreas haben eine dramatische Wendung mit seinen Bemühungen zur militärischen Modernisierung genommen, was einen klaren Bruch mit seiner bisherigen Abhängigkeit von veralteten und minimal leistungsfähigen Seestreitkräften signalisiert. 00:23.
  • In den letzten Jahren haben sich die geopolitischen Rahmenbedingungen und wirtschaftlichen Partnerschaften verändert, wodurch Pyongyang bedeutende Entwicklungen seiner Marine initiieren konnte. 01:56.
  • Dazu gehören Bestrebungen, moderne Zerstörer zu produzieren, was offensichtlich darauf abzielt, eine Präsenz als Blauwasserflotte zu etablieren. 13:26.
  • In der Asien-Pazifik-Region waren die Vereinigten Staaten historisch die dominierende Marinepräsenz und setzten fortschrittliche Schiffsklassen wie Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse ein. 00:00.
  • Die Marine der Volksbefreiungsarmee Chinas hat rasch moderne Kriegsschiffdesigns produziert und damit den maritimen Vorteil der USA in der Region herausgefordert. 00:00.
  • Japan und Südkorea verfügen über robuste zivile Schiffbauindustrien, die zu ihren maritimen Konstruktionfähigkeiten beitragen. 00:00.
  • Historisch basierte Nordkoreas maritimer Vorteil auf antiquierten und schlecht ausgestatteten Designs, von denen einige aus den 1960er Jahren stammen. 00:23.
  • Die Indienststellung von etwa 5.000-Tonnen-Zerstörern stellt einen Wandel für die Marine der Koreanischen Volksarmee (KPAN) dar, der über ihre traditionelle Rolle als Küstenverteidigungsstreitkraft hinausgeht. 09:56.
  • Diese neuen Zerstörer sind mit einer beträchtlichen Anzahl von Vertical Launch System (VLS)-Zellen ausgestattet und übertreffen in Raketenkapazität und Einsatzreichweite sogar einige westliche Fregatten. 17:36.
  • Pyongyang scheint in seinen Ambitionen unbeeindruckt und signalisiert Absichten, in den nächsten fünf Jahren jedes Jahr zwei große Überwasserkampfschiffe zu bauen. 15:03.
  • Nordkorea hat Pläne für ein noch größeres 10.000-Tonnen-Schiff, das als „strategisches Schiff“ bezeichnet wird. 15:55.
  • Der fortwährende Krieg in der Ukraine hat einen erheblichen Waffenhandel zwischen Russland und Nordkorea erleichtert. 02:43.
  • Finanzielle Partnerschaften zwischen Nordkorea und Russland haben Berichten zufolge Pyongyang Milliarden von Dollar an Deviseneinnahmen verschafft. 02:43.
  • Russland hat effektiv die Durchsetzung internationaler Sanktionen gegen Nordkorea im Rahmen des Systems des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen eingeschränkt. 03:12.
  • Nordkorea hat wahrscheinlich russische Expertise genutzt, um technische Lücken in der militärischen Technologie zu schließen. 02:43.
  • Pyongyang hat ein System übernommen, das dem russischen Pantsir-M-Luftverteidigungssystem ähnlich ist und auf neuen Zerstörern installiert wurde. 19:23.
  • Die KPAN wurde jahrzehntelang als unterfinanzierte Streitkraft angesehen, die sich größtenteils aus Patrouillen- und Torpedobooten, überalterten U-Booten und zwei obsoleten Fregatten zusammensetzte. 05:42.
  • Die Personalstärke der nordkoreanischen Marine beträgt etwa 60.000 im Vergleich zu über einer Million Soldaten in den Bodentruppen. 07:06.
  • Nordkoreas U-Boote der Romeo-Klasse, die von China geerbt wurden, verwenden veraltete sowjetische Torpedos aus den 1960er Jahren. 07:32.
  • Die Flotte fokussierte sich historisch auf Küstenbelästigung und kleine Schwarmangriffe anstatt auf anhaltende Blauwasseroperationen. 05:52.
  • Nordkorea hat modernere Schiffe wie Korvetten der Amnok-Klasse mit verbesserten Sensoren und aufgerüsteten Waffen integriert. 09:56.
  • Nordkorea rüstet U-Boote für Fähigkeiten zur Abschuss von ballistischen Raketen aus Unterwasser (SLBM) nach. 10:52.
  • Zwei 5.000-Tonnen-Zerstörer, Rümpfe 51 und 52, wurden im Rahmen der Marinemodernisierungsanstrengungen Nordkoreas in Dienst gestellt. 16:57.
  • Der Rumpf 52 kippte während seines Launch-Vorgangs im Jahr 2025 um, wurde aber schließlich wieder flott gemacht und ging in Erprobungen. 14:22.
  • Zukünftige „strategische Schiffe“, die von Nordkorea geplant sind, sollen eine Verdrängung von nahezu 10.000 Tonnen erreichen, was möglicherweise die Größe von Zerstörern der Arleigh-Burke-Klasse übertrifft. 15:03.
  • KCNA hat angedeutet, dass die neuen Zerstörer als Plattformen für die Auslieferung von Nuklearwaffen dienen könnten. 34:09.
  • Überwasserschiffe, die Nuklearwaffen transportieren, weisen Nachteile im Vergleich zu ballistischen Raketen-U-Booten auf. 34:51.
  • Die Investition in die Programme für U-Boot-gestützte ballistische Raketen (SLBM) bietet laut Perun eine größere strategische Überlebensfähigkeit. 34:51.
  • Die Entwicklung großer Überwasserkampfschiffe lenkt wahrscheinlich Ressourcen von überlebensfähigeren Alternativen wie U-Booten oder landgestützten Raketensystemen ab. 53:52.
  • Nordkorea besitzt straßenbewegliche Interkontinentalraketen (ICBMs), die laut Perun das kontinentale Gebiet der Vereinigten Staaten erreichen können. 36:18.

Woher das stammt

Dieser Artikel beruht auf North Korea's Weird New Navy - New Destroyers & A North Korean Blue Water Navy?, einer Folge von Perun, aufgezeichnet am . Hier aufgeschrieben wurde er am . Diese Website hält fest, was in der Folge gesagt wurde, und verlinkt die Stelle. Sie prüft nicht, ob das Gesagte zutrifft. Wie aus einer Folge ein Artikel wird.